Zielsetzung

kompass – Projektansatz

An der Hochschule Mannheim treffen recht unterschiedliche studentische Persönlichkeiten aufeinander: von berufserfahrenen Praktiker*innen über Rechenkünstler*innen mit Abitur hin zu gestandenen Familienmenschen. Hinzu kommt die Vielfältigkeit der Disziplinen: technische, wirtschaftswissenschaftliche, soziale und kreative Studiengänge sind gleichermaßen vertreten. Genau hier setzt kompass an und begreift die Heterogenität der Studierenden als Chance - für ein erfolgreiches, interdisziplinäres Lernen.

Warum kompass?

Bei kompass stehen die soziale Vernetzung von Kommiliton*innen und das gemeinsame Lernen und Arbeiten im heterogenen Team im Fokus: So werden die Teilnehmenden in die Situation gebracht, aktiv zu handeln und sich mit ihren Kommiliton*innen wertschätzend und helfend auseinanderzusetzen - der Praxisbezug bleibt hierbei stets zentral. Zertifizierte Tutor*innen begleiten die Teams: Diese sehen sich nicht als Dozierende, sondern als Coaches. Sie begleiten und unterstützen die Lernprozesse der Studierenden.

Future Skills trainieren mit kompassΔmodal

Die Transformation des Arbeitsmarktes und komplexer werdende gesellschaftliche Herausforderungen der digitalen Transformation erfordern bestimmte Grundfähigkeiten, so genannte Future Skills. Klassische Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit, Problemlösungskapazitäten und Kreativität werden um digitale Kompetenzen wie Datenerhebung, -auswertung und -visualisierung erweitert. Die Lehr-Lernprojekte kompass und modal ermöglichen Studierenden aller Fächer die Verzahnung klassischer Schlüsselkompetenzen mit Data Literacy. Im Mittelpunkt steht die Befähigung junger Akademiker*innen, den technologischen und gesellschaftlichen Wandel selbst aktiv mitzugestalten.

Die Besonderheit: Virtual Reality als didaktische Komponente

Lerntheoretisch ist kompass den Prinzipien einer konstruktivistischen Didaktik sowie den Methoden des kooperativen, projekt- und problemorientierten Lernens zugeordnet. Lernen im Projekt kompass setzt daher an realitätsnahen, authentischen Fragestellungen an. 

Eine besondere  Erlebnisumgebung ist die CAVE: ein begehbarer stereoskopischer Projektionsraum, angesiedelt im Kompetenzzentrum Virtual Engineering Rhein Neckar der Hochschule Mannheim. Das Eintauchen in diese virtuelle Realität ist äußerst eindrucksvoll – es werden fünf Seiten des würfelförmigen Raums bespielt: Boden, Decke und drei Wände. Die CAVE lässt sich ideal für die Projektarbeit von kompass nutzen: Objekte, Räume oder auch soziale Situationen können virtuell konstruiert und erprobt werden.