klima:freundlich - Hochschule Mannheim:
Ergebnisse der interdisziplinären Projektarbeit

Freundliches Klima an der Hochschule Mannheim durch technische Optimierungen, soziale Begegnunsgräume und ökologische Nutzungen

Eine große Anzahl an Gästen und Teilnehmer*innen verfolgte am 11. Dezember 2019 die Abschlusspräsentationen der interdisziplinären Teams bei den kompass △ modal Finals. Sieben Studierendengruppen stellten ihre Konzepte zum Thema "klima:freundlich - Hochschule Mannheim" vor. Die Teams präsentierten Entwürfe für bauliche Umgestaltungen zur Begrünung des Campus und zur Schaffung sozialer Begegnungsräume sowie technische Innovationen zur Optimierung des Ressourcenverbrauchs. Alle Konzepte zielten darauf, an der Hochschule Mannheim dem Klimanwandel aktiv zu begegnen.

game changer

Erster Platz

Team "game changer" bringt Farbe auf den grauen Campus. Es hat ein Konzept zur Begrünung der Hochhausfassade vorgestellt und bereits Kontakte zu Gartenbaufirmen und Landesämtern hergestellt. Die Bepflanzung beschattet die Fassade und bietet ein attraktives Zuhause für Insekten. Jury sowie Verterter*innen von Vermögen und Bau, die die Studierenden in ihre Pläne einbezogen haben, waren von dem vorgestellten Konzept begeistert.

Johannes Gschwind (Biotechnologie)
Mohamed Hedi Aloui (Elektrotechnik)
Esra Uyar (Design)
Nils Krappmann (Informationstechnik)
Marcel Ackermann (Maschinenbau)
Joshua Cornelius (Verfahrens- und Chemietechnik)
Carl Schmidt (Verfahrens- und Chemietechnik)
Halil Gazel (Verfahrens- und Chemietechnik)
Tobias Graf (Wirtschaftsingenieurwesen)
Tutorin: Selina Vix (Design)

kompost

Zweiter Platz und Publikumspreis

Team "kompost" setzte sich mit der Optimierung der CO2-Bilanz der Mensa auseinander. Es stellte sein Konzept zu einem erweiterten und attraktiveren fleischlosen Angebot vor. In einer Blindverkostung hat es die Akzeptanz für Insektennahrung getestet; auch die Jury kostete den Insektenburger. Publikum und Jury überzeugte die anspruchsvolle Recherche, das umfassende Konzept und die humorvolle Ergebnispräsentation.

Annika Wilk (Biotechnologie)
Othdom Ly (Design)
Niklas de Ginder (Elektrotechnik)
David Knepper (Elektrotechnik)
Marvin Sassmannshausen-Wahlen (Elektrotechnik)
Daniel Lutz (Informationstechnik)
Gianna Pinelli (Verfahrens- und Chemietechnik)
Viviane Nowak (Verfahrens- und Chemietechnik)
Kristina Petrusic (Verfahrens- und Chemietechnik)
Tim Lux (Wirtschaftsingenieurwesen)
Tutor: Andreas Krämer (Verfahrens- und Chemietechnik)

GREENFEET

Dritter Platz

Team "GREENFEET" etwarf ein Lern- und Veranstaltungsgebäude und integrierte ein Kleidertauschkonzept. Betrieben wird der Begegnungsraum eigenverantwortlich von Studierenden für Studierende aller Fächer nach dem Zero Waste Prinzip. Eine Solaranlage auf dem Dach unterstreicht das klima:freundliche Konzept. Die Jury beeindruckte die breite Datengrundlage sowie die durchdachten, facettenreichen Nutzungsmöglichkeiten.

Katharina Ansorg (Biotechnologie)
Marie-Luise Pauz (Design)
Colin Eckert (Elektrotechnik)
Leon Etzkorn (Elektrotechnik)
Tim Großmann (Elektrotechnik)
Max Kilian (Maschinenbau)
Adrian Bundschuh (Informationstechnik)
Laura Barbu (Verfahrens- und Chemietechnik)
Alen Kucevic (Wirtschaftsingeneurwesen)
Tutorin: Andressa Baierle Baldissera (Sozialwesen)

ecosquare

Team "ecosquare" setzte sich mit klima:freundlichen und konzentrationsfördernden Lernumgebungen für Studierende aller Fächer auseinander. Bepflanzte Außenflächen und ökoneutrales Dämmmaterial ermöglichen eine ganzjährige Nutzung des vorgestellten Lernraums. Eine große Glasfront sowie ein durchdachtes Farbkonzept schaffen ein lernförderliches Raumklima. Das Konzept fußt auf einer breiten Datengrundlage.

SYMBIOSIS

Team "SYMBIOSIS" nutzte die jährliche Niederschlagsmenge an der Hochschule Mannheim. Zentral in einem Tank gesammelt, werden mit dem Regenwasser WC-Anlagen ressourcenschonend betrieben. Begrünung und Neugestaltung des Campus schaffen einen ansprechenden Begegnungsraum für alle Hochschulangehörigen. Die Studierenden errechneten zudem eine ökonomisch positive Progonose für ihr Konzept.

Powerchangers

Team "Powerchangers" entwickelte Bodenplatten, die per pedes Energie generieren. Mit dem hydraulisch gewonnenen Strom wird der Hochschulcampus beleuchtet. Die Studierenden zeigten mit einem funktionsfähigen Prototypen den herausragenden Innovationsgrad ihres Produkts. An Partnerhochschulen weltweit sollen die Platten für das Thema "Energieressourcen" sensibilisieren.

 

blues greens

Team "blues greens" integrierte gärtnerische Elemente auf dem Campus. Unterschiedliche fruchttragende Bäume werden nach dem Vorbild des Schwammstadtprinzips auf dem Gelände gepflanzt. Sie beschatten die Flächen und schaffen ein angenehmes Mikroklima. Bänke laden zum Verweilen ein. Finanziert wird das Vorhaben durch die Übernahme von Baumpatenschaften durch Angehörige und Freunde der Hochschule Mannheim.